Freitag, 29. August 2014

Friday-Flowerday#14 und die nackte Wahrheit...

Wie oft habe ich schon beim Friday-Flowerday die wunderschönen Blumen der andern Blogger aus ihrem eigenen Garten bewundert. Jetzt wurde es mal Zeit, euch Blumen (räusper...es ist auch etwas Unkraut dabei) aus meinem Garten zu präsentieren:





So ihr Lieben, da auch ich häufig höre wie perfekt es immer auf den Bildern in unserem Blog aussieht, präsentiere ich euch jetzt die "nackte" Wahrheit! Keine gestellten schönen Bilder, keine perfekte Welt, denn hier ist unser aktueller "Garten": 

Dreckhaufen Nr.1
Dreckhaufen Nr.2

Der Mirabellenbaum hat halb überlebt...

ohne Worte

Immerhin hat mein Sohn schon eine Rutsche!

Der Brunnen befand sich schon auf dem Grundstück (wo vorher ein Gartenhäuschen stand) und ist das Einzige was unseren Garten zur Zeit etwas aufbessert ;o)

Immerhin haben sich ein paar Blumen in unseren Garten verirrt.

Geschockt? Ja, das dürft ihr ruhig sein! Und nein, wir sind keine Messies ;o) Wir sind aktuell in der Bauphase unseres Hauses (wer es bis jetzt noch nicht mitbekommen haben sollte) und der "Garten " oder besser das "Schlachtfeld" wird wahrscheinlich erst nächstes Jahr bearbeitet. Trotz allem hat sich in unseren Garten die ein oder andere Blume verirrt und so konnte ich euch heute endlich auch Blumen aus unserem eigenen Garten präsentieren...freu.


Euch allen einen tollen Start ins Wochenende und allen die einen benutzbaren Garten besitzen genießt die letzten Sonnenstunden. Ich bin dann mal wieder auf der Baustelle...
Eure Kerstin B.

Dienstag, 26. August 2014

{DIY} Scheunentor als Küchentür

Hallo ihr Lieben!

Heute zeige ich euch etwas, das schon lange in meinem Kopf herumgegeistert und nun dank meiner Schwiegereltern Realität geworden ist. Darf ich vorstellen: 

Tadaaaa, unser "Scheunentor" alias unsere neue Küchentür!


Scheunentor selbstgebaut Interior


Die ursprüngliche Küchentür haben wir direkt beim Einzug ausgehängt, zum einen, weil wir die Tür für einen anderen Raum benötigt haben, zum anderen, weil sie sowieso meistens offenstand und uns dann einfach zu viel Platz im Esszimmer weggenommen hat.


DIY Scheunentor selbstgebaut shabby


Von einem alten Scheunentor habe ich schon lange geträumt, aber leider haben wir kein echtes, altes Tor auftreiben können. Als ich dann auf anderen Blogs gesehen habe, dass man so etwas ja auch selbst bauen kann und meinen Schwiegereltern davon erzählt habe, haben sie gleich losgelegt. Die Bretter für das Tor hat mein Schwiegervater in einem Sägewerk günstig bekommen. Da sie als Abdeckung für andere Bretter gedient hatten, waren sie stark verwittert und mussten noch abgeschliffen werden. Der Türgriff war bereits an einer alten Scheunentür, die jedoch bei einem Brand samt Scheune zerstört wurde. Der Türgriff hat als einziges überlebt. Die Laufschiene hat ein netter Nachbar  geschweißt (Danke David!).  Die passenden Laufrollen gab es im Eisenwarenladen. Um die Oberfläche der Tür zu veredeln wurde das Tor dann nach der Fertigstellung von meiner Schwiegermutter noch geölt.

Posseliesje Scheunentor DIY shabby antik

DIY Scheunentor selber  bauen Interior Wohnen


Nach dem Sandkasten (klick) ist das nun schon die zweite Arbeit meiner Schwiegereltern, die ich zum Creadienstag schicke (langsam wird es Zeit, dass ich selbst auch mal wieder kreativ werde :-)).



Ich wünsche euch allen eine schöne Woche,
Eure Kerstin M.




Montag, 25. August 2014

{Kreative Hunsrücker} Stefan Richter, Architekt

Heute möchten wir euch einen der zwei kreativen Köpfe vorstellen, die hinter dem Namen STILWERCK im Hunsrück stehen.







STILWERCK GmbH
Planungsbüro für Hoch- und Tiefbau
Hauptstraße 4
56288 Zilshausen



Stefan Richter 
Alter: 34
Beruf: Dipl.-Ing. FH, Architekt
Hobbies: Sport, Zeichnen, Familie (das wohl kreativste Hobby überhaupt :o))
Wohnort: Emmelshausen




Seit Oktober 2012 hat sich Stefan mit seinem Freund Guido Gregorius (staatlich geprüfter Bautechniker) in Zilshausen im Hunsrück als Architekt selbstständig gemacht. Wie wir finden mit viel Herzblut und kreativen Ideen!
Das beweisen allein schon die Bilder ihres Büros, die wir eigentlich auch in unsere Rubrik "Blick durchs Schlüsselloch" zeigen könnten. 
Hier ein kleiner Einblick für euch:






 





Stefan war so nett, uns ein paar Fragen zu beantworten:

Deine Verbindung zum Hunsrück? 
Schon immer meine Heimat und daran wird sich auch nix ändern.
Getreu dem Motto:
"Warum in die Ferne schauen, wenn man das Schönste direkt vor Augen hat." 

Was bedeutet für dich Kreativität?
Kreativität bedeutet für mich den Gedanken "Raum" zu geben.
Das Bestmögliche  aus den gegebenen Umständen zu machen und dabei auch Dinge immer wieder zu hinterfragen, gegebenenfalls auch loszulassen um dann andere Wege zu beschreiten. 
Hier geht es dann eigentlich so gut wie möglich nach dem Prinzip der 5 A´s
(A-lles  A-nders  A-ls  A-lle  A-nderen).

Woher nimmst du deine Inspirationen? 
Aus Gesprächen, der Umwelt, einfach aus dem, was täglich um einen herum passiert...

Wie holst du dich aus einem kreativen Tief heraus?
Indem man sich auch einmal von einer Idee, an der man sich festgehalten hat löst und sich mit anderen Dingen beschäftigt. Nach einiger Zeit bekommt man dann eine andere Sichtweise und findet neue Ansätze um weiterzukommen.

Dein Geheimtipp für unsere Blogleser für kreativen Input?
Zuhören und offen sein für Neues. Dies bedeutet auch Unbekanntes zulassen zu können.
Sich mit täglichen Erlebnissen auseinandersetzen, diese zu hinterfragen und  gesammelte Erfahrungen verarbeiten und nutzen. 




Wer mehr über die Arbeit von Stefan und Guido erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer Homepage: www.stilwerck.de



Donnerstag, 21. August 2014

Unser neuer alter Mitbewohner


Vielleicht kennt der eine oder andere von euch meinen alten Retro-Sessel noch? Hier konnte man ihn zum Beispiel sehen.
Den Sessel habe ich von meiner Oma bekommen (er sollte eigentlich auf den Sperrmüll) und mit der Zeit ist er zu einem meiner Lieblingsmöbel geworden. Leider war er nicht mehr ganz taufrisch, sprich, die Sitzfläche war schon etwas durchgesessen, die Armlehnen waren hinüber und haben sich immer wieder aus der Verankerung gelöst. Nun hat der Sessel endlich ein neues Kleid bekommen die Sitzfläche wurde aufgepolstert und die Armlehnen abmontiert (alles vom Fachmann, ich traue mir sowas leider nicht zu). 
Ich bin richtig begeistert und habe mich ganz neu in meinen kleinen Sessel verliebt. Wie gefällt er euch?





Den Stoff habe ich übrigens von Ikea, er ist aus der PS-Kollektion 2014. Und so sah das Sesselchen vorher aus:



Und hier im neuen Gewand:






Aus den Stoffresten hat meine Mama mir dann noch ein Kissen genäht. Auch schick, oder?



Dienstag, 19. August 2014

{Blick durch's Schlüsselloch} zu Sükran

In unserer Rubrik "Blick durchs's Schlüsselloch" möchten wir euch heute das Haus von Sükran aus Nenzhäuserhof (ein sehr kleines Dorf) im Hunsrück vorstellen.


Wer wohnt hier?
Sükran mit ihrem Mann und ihren drei Kindern. 

 

Als Sükran und ihr Mann das Haus 2007 gesehen haben, war ihnen klar, das dies ihr Zuhause werden wird, nicht zuletzt, da ihr Mann hier aufgewachsen ist. Seit dieser Zeit befindet sich das Haus in der Renovierung, ganz nach den Vorstellungen von Sükran und ihrem Mann.


Warum ist das Haus von Sükran so toll?
Als wir das Haus von Sükran besuchten waren wir sehr begeistert, denn trotz des unscheinbaren äußeren, gab es im Inneren in jedem Zimmer eine extravagante Besonderheit!
  • Die Wandlampen sind aus alten Blumentöpfen hergestellt, in der Mitte geteilt, aufgehangen und einfach mitverputzt worden. Der Putz wurde in kleine Kugeln geformt und angebracht und mit einer Kelle verputzt:
Der Buffetschrank ist ein Geschenk von der Oma.

  • Die Lärchenholzleisten im ganzen Haus hat Sükrans Mann gefräst und gestrichen:
 
  • Es befinden sich im ganzen Haus viele liebevolle Dekodetails und Flohmarktfunde





  • Das alte Fenster wurde in die Wand integriert:


  • Die alten Fenster mit Spiegeln hat Sükran vom Flohmarkt:

  • Der Kamin ist neu. Vorher war ein alter grüner Kachelofen an dieser Stelle:



  • Der Himmel im Badezimmer wurde aus Holz gezimmert, mit Rigips verkleidet und verputzt (alles in Eigenregie von Sükrans Mann):


Netterweise hat Sükran uns ein paar Fragen beantwortet:

Beschreibe deinen Einrichtungsstil in drei Worten?
gemütlich, außergewöhnlich, nicht perfekt 

Dein liebstes Möbelstück in deiner Wohnung?
Mein liebstes Möbelstück ist mein Speisesofa, weil man da so schön lümmeln kann.


Dein Lieblingszimmer (Raum) und warum?
Mein Lieblingsort ist Küche, da sich dort das ganze Leben abspielt 


Wo holst du dir Inspirationen für dein Zuhause?
Meine Inspirationen nehme ich mir von mir selbst, es überkommt mich einfach und dann muss das auch genauso ausgeführt werden ;o)

Deine 5 ultimativen Tipps fürs Einrichten und Dekorieren?
  • Es muss nicht immer teuer sein, auch kleine Dinge zaubern Gemütlichkeit
  • Stöbert auf Flohmärkte  ,da gibt es ganz tolle Sachen zu entdecken
  • Holz gibt immer eine gewisse Wärme und Gemütlichkeit
  • Ich nähe viel selbst aus romantischen, verspielten Stoffen
  • Vieles Selbermachen, das macht Spaß!

Und dann haben wir noch ein paar Einblicke in den 17.000qm großen Garten für euch und ja, ihr habt richtig gelesen: 17.000qm!

Die Pflastersteine hat Sükrans Mann selbst verlegt.




Bei diesem Riesengrundstück gibt es natürlich mehr als eine Sitzgelegenheit.





Wie im Haus befinden sich auch im Garten zahlreiche Dekoelemente. Der Halbmond ist ein handgefertigtes Geschenk von Sükrans Schwiegervater. 
Der Ausblick in den schönen Hunsrück.
Und sind das nicht süße Nachbarn!?


Was sagt ihr? Ist das nicht ein liebevoll eingerichtetes Haus? Wir finden es toll und bedanken uns bei Sükran für den inspirierenden Einblick!

Und da wir Sükrans Haus sehr inspirierend finden, gehört der Post zum Creadienstag (klick).
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...