Dienstag, 29. Juli 2014

{DIY} Zitronige Leuchten

Eigentlich haben wir ja Hochsommer! Eigentlich... den bis jetzt war das Wetter ja etwas launisch. Also musste wenigstens meine Deko garantiertes Sommerfeeling verbreiten. Für mich gehören Zitronen in jeder Variation zum Sommer dazu und so entstand die Idee meiner "Zitronenschwimmlichter".



Ihr benötigt:
  • Zitronen
  • Teelichter
  • spitzes Messer
  • Einmachgläser oder eine Glasschale




So geht´s:
  • Die Zitrone wird halbiert...


  • ...um dann die leere Hülle des Teelichtes in die Zitrone zu drücken. Den entstandenen Abdruck mit einem spitzen Messer auszuhöhlen.


  • Wenn das Loch groß genug für das Teelicht ist, wird dieses in die Zitronenhälfte gedrückt und et voila´ sind eure zitronige Leuchten fertig! Und es duftet nach Sommer...



Sie eignen sich auch hervorragend als Tischdeko für einen Sommergrillabend oder was meint ihr?
 


Und wer wie ich immer ein schlechtes Gewissen hat, wenn Lebensmittel als Deko benutzt werden, für den habe ich jetzt noch das perfekte Rezept um den entstandenen Zitronensaft zu verwerten:


Zitronenlimonade:
  • 3 Zitronen
  • ca. 40 g Puderzucker
  • 1 Liter Mineralwasser
  • Eiswürfel

Die Zitronen gut waschen, 2 Zitronen auspressen und  den Saft in ein Gefäß geben. Die dritte Zitrone in Stücke schneiden und mit dem Puderzucker dazugeben. Das Ganze mit Mineralwasser auffüllen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen. Mit Eiswürfel servieren.




Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Woche und wer mehr kreative Ideen möchte, schaut beim Creadienstag  und der LinkParty vorbei.

Montag, 28. Juli 2014

{Fundstück der Woche}...und schon wieder eine neue Teekanne

Hallo ihr Lieben,

heute morgen war ich bei einem Trödelladen, der Möbel, Porzellan, Kleidung usw. aus Haushaltsauflösungen verkauft. Der Laden nimmt auch Spenden an und so gebe ich immer mal wieder Ausrangiertes aus unserem Haushalt dort ab. Heute war ich dort, weil ich unser altes Besteck abgeben wollte. Wir haben endlich neues, einheitliches Besteck und vor allem Gabeln, die man sich nicht beim Essen in den Rachen rammt, weil die Zinken so lang sind.
Natürlich bin ich nicht in den Laden reinmarschiert, habe mein Besteck abgegeben und bin wieder brav rausmarschiert und nach Hause gefahren. Nein, ich habe natürlich noch etwas gestöbert. Und wie fast immer, wenn ich dort bin, bin ich auch wieder fündig geworden.
Wollt ihr mal sehen?





Ich lieeebe alte Retro-Vintage-Teekannen. Ich gebe zu, eine neue Teekanne brauche ich nicht wirklich, aber bei dem schönen Blümchenmuster konnte ich einfach nicht widerstehen. Eigentlich wollte ich nur die Kanne, aber man konnte sie nur im Set kaufen mit Milchkännchen, Zuckerdose, zwei Tassen, Tellern und Untertellern. Auch hübsch, wie ich finde und für 6 Euro konnte ich die Sachen nun wirklich nicht stehen lassen. 






Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich meine Teekannen auch wirklich alle nutze, sei es zum Teetrinken oder als Blumenvase.
Wie gefällt euch mein Fundstück der Woche? Mögt ihr es auch gerne etwas Retro oder doch lieber weniger blumig und eher modern und gradlinig?

Und weil es so schön passt, bin ich heute mit meiner Teekanne das erste Mal dabei bei Miriams "Fundstück der Woche".

Mach mit

Sonntag, 27. Juli 2014

Kommt ihr mit in unser Wohnzimmer im Freien?

Einen wunderschönen Sonntag Morgen euch allen. Heute möchte ich euch ein paar Bilder von unserem überdachten Balkon zeigen, der im Sommer eine wunderbare "Verlängerung" unserers Wohnzimmers nach draußen ist. Mittlerweile habe ich es auch endlich geschafft ihn ein wenig wohnlich zu gestalten (auch wenn ich noch nicht hunderprozentig zufrieden bin).

Wollt ihr mal schauen?




Hier sitze ich gerne morgens mit einem Kaffee, zum Bloggen, lesen, Spielen mit meiner Tochter oder abends zum Chillen. Unsere zwei Acapulco-Style-Sessel haben hier ihr Sommer-Zuhause gefunden und mit einem Outdoorteppich wird es gemütlich (und die hässlichen Fliesen sind nicht so zu sehen).





 





Ein schönes Restwochenende wünscht euch Kerstin M.

Donnerstag, 24. Juli 2014

{Kreative Hunsrücker} Katrin, Nähqueen

Eine neue Folge Kreative Hunsrücker heute mit Katrin aus Uhler!
Katrin ist 36 Jahre alt, Erzieherin und in ihrer Freizeit näht und werkelt sie gerne.
Einige von euch kennen sie vielleicht schon von unserem Besuch bei Weihnachten im Stall (klick). Für ihre Nähprojekte ist Katrin immer auf der Suche nach ausgefallenen und ungewöhnlichen Materialien. Ihre Fantasie kennt einfach keine Grenzen. Aber seht selbst:

Eine kleine Auswahl von Katrins selbstgenähten Taschen, u.a. aus alten Fahrradschläuchen



Katrin hat uns netterweise auch ein kleines Interview gegeben:  

Deine Verbindung zum Hunsrück?
Ich bin im Hunsrück geboren und lebe seitdem dort.  Somit bin ich ein waschechtes Hunsrücker „Mädsche“ und habe auch vor es zu bleiben.
Meine Familie und meine Freunde bedeuten mir sehr viel. Ich unternehme gerne vielerlei Dinge und gehe gerne auf Reisen. Ich komme jedoch genauso gerne wieder zurück in meine Heimat. 

Was bedeutet für dich Kreativität?

Kreativität bedeutet für mich meine Ideen (das Chaos im Kopf) in die Tat umzusetzen und somit meine Gedanken zu realisieren.
Gleichzeitig bietet meine kreative Tätigkeit einen Ausgleich zum Alltag und macht mir sehr viel Spaß. 
 
Woher nimmst du deine Inspirationen?
Ich lasse mich von verschiedenen Materialen, deren Farbe und Beschaffenheit sowie von Gegenständen und deren Form inspirieren. Selbst im Alltag neige ich dazu angeblichen Müll zu sammeln um daraus „Schönes“ zu entwickeln. Dies wird des öfteren von meiner Familie und den Kollegen als „nervig“ empfunden. Nichtsdestotrotz, das Leben ist kein Ponyhof :-).
Meistens sehe ich schon direkt was aus dem vorhandenen Material werden soll, wie z.B. einem Stein den ich vor einigen Jahren im Urlaub mit Freunden in den Dolomiten gefunden habe und direkt klar war, dass ich mir daraus einen Ring bauen werde (s. Foto unten).
Besonders interessant finde ich das Nähen mit wiederverwertbaren Materialien bzw. Wegwerfmaterial, z.B. Tüten, Fahrradschläuchen, Autogurten, Schwimmhilfen.
Meine Ideen begegnen mit tagtäglich in meinem Umfeld. Diese versuche ich mit meinen Materialien, vorzugsweise Fahrradschlauch zu realisieren. 



Wie holst du dich aus einem kreativen Tief heraus?
Oft habe ich viele Ideen im Kopf, so dass ich nicht weiß, wie und mit welcher Umsetzung ich zuerst beginnen soll. Das blockiert mich am meisten.
Dann hilft mir nur Ablenkung jeglicher Art und eine kreative Pause. Irgendwann packt mich wieder die Lust am Gestalten und ich beginne erneut mit Schwung und Spaß mit dem Werkeln.
Es gibt nichts Schlimmeres als unter Anspannung und Stress ein Projekt fertig zu stellen.  Dann schleichen sich Flüchtigkeitsfehler ein und die Frustration wird noch größer.
Dann hilft nur eines: Ruhe bewahren! (Ist jedoch leichter gesagt als getan :-) ).


oben: vor der Verarbeitung werden die Fahrradschläuche gründlich gewaschen
unten: Gürtel und Schlüsselanhänger aus Fahrradschläuchen




Dein Geheimtipp für unsere Blogleser für kreativen Input?

Am Besten geht Ihr  mit offenen Augen durchs Leben. So findet ihr an jeder Ecke Ideen für kreativen Input. 

Ich habe mal gelesen, Kreativität erfordert , Sicherheiten loszulassen.  

Also los! Traut Euch, probiert es einfach aus.

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