Mittwoch, 29. Januar 2014

{Mama-Talk} Gut gemeinte Ratschläge...

...die Eltern in die Verzweiflung bringen können!

Dem Ein oder Anderen von Euch kommt diese Situation bestimmt bekannt vor:
Ich stehe im Supermarkt an der Kasse und mein Kind schreit wie am Spieß! Die Leute in der Schlange sind sich gemeinschaftlich einig: "Der hat bestimmt Hunger!",  "Sie müssen ihrem Kind vor dem Einkaufen immer etwas zu essen geben!"... Ach, das ist mir ja völlig neu... Ironie! und NEIN er hat keinen Hunger! Er hat lediglich schlechte Laune und null Bock zu warten bis ich endlich fertig bin! Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass Babys/Kinder einfach so schreien, weil sie mal einen schlechten Tag haben und/oder mal testen wollen, wie weit man mit Mama gehen kann!
Kluge Ratschläge... und ich weiß, dass sie nur lieb gemeint sind, können jedoch grade junge Eltern verunsichern und stressen!
Ich und mein Mann haben uns nach der Geburt unseres Sohnes schon so einige Gedanken gemacht, aber wenn man von allen Seiten mit Ratschlägen konfrontiert wird, verunsichert das grade junge Eltern! Zumindest ging es uns und einigen in unserem Freundeskreis so. Ich denke, intuitiv habe ich hoffentlich alles richtig gemacht, zumindest ist mein Sohn gut ernährt, gesund und altersgerecht entwickelt. Wobei ich bestimmt auch einige Fehler gemacht habe (und bestimmt noch machen werde), aber manche Erfahrungen müssen Eltern einfach selber sammeln.
Manchmal ertappe ich mich selbst dabei, frisch gebackenen Eltern Ratschläge geben zu wollen. Aber warum eigentlich? Wenn ich gefragt werde, kann ich diese ja gerne geben, aber sonst werden auch diese Eltern wahrscheinlich intuitiv alles Richtig machen.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ich mich nicht über Tipps freuen würde! Beispielsweise habe ich eine gute Freundin mit zwei Kindern, die ich häufig in Sachen pflanzliche Heilmittel befrage! Besagte Freundin hat mir aber auch nie gesagt wieviel mein Kind essen muss oder was ich ihm anzuziehen habe.

Mein Fazit: Ratschläge bzw. Tipps an der richtigen Stelle sind erwünscht, aber bitte keine Dauerbombardierung, das ist lediglich anstrengend für die Eltern! 

Wie ergeht es Euch? Kennt Ihr besagte Situation?





Dienstag, 28. Januar 2014

{Unterwegs} Ein Wochenende in Berlin

Das vergangene Wochenende habe ich mit einer Freundin in Berlin verbracht. Bei bitterkalten -12 Grad haben wir es uns trotzdem gut gehen lassen. Es war ein herrliches Wochenende vollgepackt mit Kultur, leckerem Essen und ein wenig Shopping.



Wollt ihr wissen, was wir erlebt haben?

Der Freitag stand ganz im Zeichen von Kultur und gutem Essen. Nachdem wir gegen Mittag in Berlin angekommen sind, haben wir uns nachmittags die Kunstausstellung im "Boros-Bunker" angesehen. Zum Aufwärmen und Abendessen ging es dann zum "Mädchenitaliener", wo wir leckere Pasta geschlemmt haben. Es gab Nudeln mit Feigen und Fenchelsalami für meine Freundin, Tagliatelle mit getrockneten Tomaten und Rucola für mich. Auf dem Abendprogramm stand dann das Theaterstück "Endspiel" am Deutschen Theater Berlin.



Den Samstag haben wir gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück in der "Kaffeebar"  in Berlin-Kreuzberg begonnen. Anschließend ging es dann zum Shoppen nach Mitte und Friedrichshain. Hier zwei Shoppingtipps in Friedrichshain für euch: Bei "Frieda Hain" gibt es tolle Stoffe, Kinderkleidung, Selbstgenähtes und schönen Krimskrams für die Wohnung. Das Tolle für alle Nicht-Berliner, es gibt auch einen Online-Shop. Bei "Hausen" kann man alles für ein schönes Zuhause kaufen, auch hier mit Online-Shop. 
Für ein spätes Mittagessen sind wir dann ins "Burgeramt", wo wir uns einen Halloumi-Burger mit Erdnusssoße haben schmecken lassen. Der war so gut, das wird demnächst zu Hause nachgekocht. Abends waren wir wieder im Deutschen Theater und haben "Am schwarzen See" gesehen. Bei einem Glas Wein bzw. Holundersaft, leckerem Käse und eingelegtem Gemüse haben wir den Abend in der Weinbar "ottorink" ausklingen lassen.

Sonntags morgens ging es für mich dann leider schon wieder mit dem Zug Richtung Heimat. Ein Highlight unseres Tripps möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Wir haben im "Hüttenpalast" in Berlin-Neukölln übernachtet. Dort kann man entweder in einem Oldtimer-Wohnwagen oder in einer gemütlichen Hütte in einer großen Fabrikhalle übernachten. Wir haben uns für einen gemütlichen, kleinen Wohnwagen entschieden. 

Wollt ihr mal sehen?

"Unser" Wohnwagen


Frühstücks- und Aufenthaltsraum
Schön war's  und sicherlich nicht mein letzter Berlin-Besuch. Was sind eure Hauptstadt-Highlights? Habt ihr Tipps für mich?

Samstag, 25. Januar 2014

Samstagskaffee#5

Hallo Ihr Lieben,

heute genieße ich einen Samstagstee (Samstagskaffee bei Ninja), den ich am Mittwoch im Briefkasten hatte! Jetzt fragt Ihr euch bestimmt, wieso ich Tee per Post bekomme!? Eine sehr liebe Freundin von mir hatte die tolle Idee, mir jeden Monat (bis zum Einzug in unser Eigenheim) einen Moment für mich zu schenken! Die "Januar-Post" ist der Beginn einer super schönen Idee, über die ich mich sehr gefreut habe und noch freuen werde! Deshalb genieße ich heute diesen "Teemoment" bis mich gleich der Alltag wieder eingeholt hat...
Im Hintergrund könnt Ihr übrigens meine Abendlektüren bewundern, in denen ich nach Inspirationen für unser zukünftiges Zuhause stöbere! Ich werde Euch berichten ;o)


An alle fleißigen Posseliesjeleser/-innen: Ein wunderschönes Wochenende mit tollen Inspirationen und ganz vielen "Momenten" für Euch!
Eure Kerstin B.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Teeblüten...

...sind eine superschöne und aromatische Geschenkidee! Ich habe sie letzte Woche in einer Zeitschrift entdeckt und war direkt von den Bildern begeistert. Das musste ich natürlich sofort ausprobieren und habe mir eine Teeblüte im Internet bestellt. Gibt es beispielsweise über www.tee-bluete.de.




Die eher unscheinbaren "Knäuel" bestehen aus zusammengebundenen Teeblättern in deren Mitte sich eine echte Blume befindet, die sich bei jeder Teesorte in Form und Farbe unterscheidet. Wenn die Teeblüte mit heißem Wasser übergossen wird, entwickelt sie ihre "Blütenpracht".





Teesorte: Rosenprinzessin

 Sieht bezaubernd aus, duftet sehr aromatisch und schmeckt lecker!

Sonntag, 19. Januar 2014

Backen mit Stevia - Leckere Amerikaner

Diese Amerikaner sind sehr lecker, locker und fluffig und anstatt mit Zucker mit Stevia gebacken.



Stevia ist ein pflanzlicher Süßstoff, der ungefähr 300 mal so süß ist wie Zucker, dabei aber kaum Kalorien hat. In der EU ist Stevia seit Ende 2011 zugelassen. Ich wollte das angebliche Wundermittel einmal selbst testen und habe daher diese Amerikaner gebacken.

Vom Geschmack her bin ich absolut überzeugt, ich schmecke ehrlich gesagt keinen Unterschied zu den herkömmlichen mit Zucker gebackenen Amerikanern.





Falls ihr die Amerikaner auch einmal ausprobieren wollt - ob mit Stevia oder Zucker - hier ist das Rezept:

  • 300g Butter
  •  125g Stevia (oder 250g Zucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 600g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Milch
  • Schokoglasur
  • Streusel, Smarties,... zum Verzieren
Zubereitung:
Butter, Vanillezucker, Stevia (oder Zucker) schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier und das mit dem Backpulver vermischte und gesiebte Mehl unterrühren und Milch dazu geben, so dass ein zähflüssiger Teig entsteht.
Mit einem EL kleine runde Törtchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Bei 175 - 200 Grad 15  bis 20 Minuten backen. Anschließend mit Schokoglasur und Streusel verzieren. 

 


Lasst es euch schmecken!

Samstag, 18. Januar 2014

Samstagskaffee#4

Hallo Ihr Lieben,

      hallo liebe Ninja,


heute geselle ich mich mit einer schnellen Tasse Tee zu Ninjas Samstagskaffee, da ich gleich wieder auf die Baustelle muss. Wer unseren Blog aufmerksam ließt, erinnert sich sicher noch daran, dass mein derzeitiges Leben aus "Baustelle" besteht. Nebenbei versorge ich noch meinen kränkelnden Sohn! 


Die Teesorte schien mir passend zu diesem sehr seltsamen Winter! Was ist das bitte für ein Wetter? Kein Wunder, dass mein Sohn schon wieder krank ist!
Ich wünsche Euch allen ein stressfreies, gesundes und schönes Wochenende :o)

Mittwoch, 15. Januar 2014

Hochzeitswahn die Erste



Letztes Jahr befand ich mich im Hochzeitswahn, denn im Juli 2013 habe ich kirchlich geheiratet! Ich glaube eigentlich weiß ich es mein Mann und unser Freundeskreis haben auch etwas darunter gelitten, aber ich bin der Meinung, es hat sich gelohnt und unsere Freunde hatten auch sehr viel Spaß! Zum Glück habe ich so kreative Freundinnen und zudem zahlreiche Ratschläge bekommen, die mir sehr bei der Vorbereitung, Dekoration, Essensplanung usw. geholfen haben. Ich möchte allen angehenden Bräuten und den interessierten Männern meine Ideen und Inspirationen weitergeben und veröffentliche in nächster Zeit einige Bilder und Tipps zum Thema Hochzeit!

Hier kommt auch schon mein erster Tipp:


Das Buch: "Einfach Heiraten!" von Stefanie Luxat war für mich ein Muss! Und die Investition hatte sich voll und ganz gelohnt! Stefanie Luxat ist die Frau, die unter anderem hinter dem Blog Ohhh...Mhhh... steckt (sehr zu empfehlen). Sie hat in ihrem Hochzeitsbuch zahlreiche Anregungen für sehr kreative DIY-Ideen von Einladungskarten bis hin zur Danksagung, Linktipps, Expertenratschläge, Gastgeschenke, Fotobox, Tipps gegen Nervenflattern... und vieles, vieles mehr gegeben!


(Quelle:Einfach Heiraten!)
(Quelle: Einfach Heiraten!)



(Quelle: Einfach Heiraten!)
(Quelle: Einfach Heiraten!)

Ich finde dieses Buch kann auch als Inspiration, grade in Sachen Dekoration, für jede Party dienen! 

Samstag, 11. Januar 2014

{Mama-Talk} Von Daheim-Burnout und Babypubertät



Morgens um 4:40 (also gut: sehr früh morgens) im Hunsrück: Die Straßen sind still und verlassen, alle Menschen liegen in tiefem Schlaf. Alle? Nein, nicht alle. Ein kleines Mädchen steht in ihrem Gitterbett und ruft wie eine hängengebliebene Schallplatte: Mama, Mama, Mama… . Dieses kleine Mädchen ist meine Tochter.
Ich kämpfe mich aus dem Tiefschlaf (warum habe ich es auch wieder nicht vor halb eins ins Bett geschafft?!?), schlurfe ins Zimmer meiner Tochter und nehme sie mit ins Elternbett. Doch leider ist mein kleines Mädchen so gar nicht mehr müde. Erst spielen wir mehrere Runden Steh-Auf-Mädchen: ich drücke, ähhh lege sie sanft neben mich, sie steht eine Sekunde später wieder im Bett und ruft Audehn, Audehn (zu deutsch: Aufstehen, Aufstehen). Irgendwann habe ich sie immerhin so weit, dass sie neben mir liegen bleibt, auch wenn ich dafür  in Kauf nehmen muss, dass sie versucht mir ihre Finger in die Nase zu stecken, zwischen die Zähne zu rammen oder testet, ob sich meine  Wimpern nicht ausreißen lassen. So gegen viertel vor sechs scheint sich endlich eingeschlafen zu sein und auch ich dämmere langsam weg…da reißt mich der Wecker bzw. das Handy meines Mannes wieder aus dem Schlaf. Ich trete meinem Mann unsanft in die Seite und fordere ihn zischend auf, den Handywecker endlich auszuschalten. Leider findet mein Mann sein Handy nicht. Während das Klingeln langsam lauter und lauter wird, wühlt er zwischen Matratze und Betthaupt, zieht hektisch die Bettkästen auf, um mir schließlich zuzuflüstern: Ich finde es nicht, muss Licht anmachen. Flüstern ist mittlerweile nicht mehr nötig, denn unsere Tochter steht schon wieder im Bett: “ Audehn, Audehn“. Mein Mann verzieht sich ins Bad und ich versuche mal wieder das liebe Töchterlein zum Hinlegen zu bewegen. Diesmal gelingt es mir sogar recht schnell und wir liegen einträchtig nebeneinander, als sich die Schlafzimmertür wieder öffnet und mein Mann hereinkommt mit den Worten: „Sorry, ich muss noch mal Licht anmachen.“  Ich bin mittlerweile kurz vorm Platzen. Während mein Mann vorm Schrank steht und überlegt, ob er heute lieber ein blaues oder ein weißes Hemd, oder vielleicht doch den Strickpullover anziehen soll, plane ich schon unsere Scheidung.“ Ist dir eigentlich klar, dass ich seit viertel vor fünf wach bin?“  fauche ich ihn an. „Ja, meinst du, ich hätte noch geschlafen, seitdem die Kleine bei uns im Bett liegt?“ faucht er zurück. Ach, das ist mir ja ganz neu, denke ich wutentbrannt, mein Mann schnarcht mittlerweile auch im Wachzustand!
Während unserer kleinen Auseinandersetzung hat unsere Tochter meine Brille entdeckt und versucht einen Bügel abzureißen. Ich entwende ihr die Brille unter Aufbietung all meiner Kräfte – ja, kleine Mädchen können ganz schön stark sein – und versuche ein letztes Mal sie zum Schlafen zu bewegen. Erfolglos, der Spruch „Es ist mitten in der Nacht, du musst jetzt schlafen“ zieht logischerweise nicht mehr, da Papa ja auch nicht mehr schläft.
Also ab ins Bad. An Duschen ist gar nicht zu denken, da das übermüdete Kind ein Heulkonzert anstimmt, sobald ich meinen großen Zeh nur Richtung Dusche strecke. Heute daher nur Katzenwäsche, während meine Tochter sich an meinem Bein festklammert und mir ihre Rotze in die Kniekehle schmiert.  Ja, so ein Tag kann doch nur noch besser werden...
Ich erspare euch die Details, hier nur der Tag in groben Zügen: Mittagessen schmeckt heute nicht (obwohl die Kombi Kartoffeln und Zucchini sonst eigentlich immer geht) und wird mit beiden Händen von der Zunge gekratzt und auf den Boden geschleudert. Als Mittagsschlaf reicht ein Power-Nap von einer halben Stunde. In der einen Sekunde zwischen volle Windel ausziehen und neue Windel anziehen wird auf den Wickeltisch gepinkelt.  Alleine spielen ist total doof, Mama muss immer dabei sein. Meine To-Do-Liste für den Tag bleibt natürlich unangetastet.
Ich würde sagen, ein klassischer Fall von Daheim-Burnout bei Mama (Kombination aus geistiger Unterforderung und babytechnischer Überforderung) und Baby-Pubertät bei der Tochter.

Was hilft gegen Daheim-Burnout?
  • Die beste Freundin anrufen und einfach mal jammern!
  • Das Kind packen und raus (ja, auch wenn man sich eigentlich nicht dazu aufraffen kann): Freunde besuchen, ins Cafe, shoppen, andere Mamas und Papas und ihre Kinder besuchen
  •  Wer kann: das Kind abgeben und ab in die Badewanne, mit einem guten Buch ins Bett, einer tollen DVD auf die Couch, zur Massage, in die Sauna... 
Was hilft gegen Baby-Pubertät?
Ähhh...nichts?
Oder habt ihr Tipps? Dann immer her damit!
Wie der Tag zu Ende ging? Zumindest einen Punkt meiner To-Do-Liste konnte ich abhaken: Früh ins Bett! Um halb neun liege ich neben meiner Tochter auf der Not-Matratze im Kinderzimmer und versuche ihr zu erklären, dass wir jetzt schlafen und nicht Ham-Ham machen.

Und bei euch so? Kennt ihr auch Daheim-Burnout-Tage und leidet euer Kind auch manchmal an Baby-Pubertät?

Donnerstag, 9. Januar 2014

Der Ruf des Kuckucks

Hier habe ich ja schon davon berichtet, dass der Krimi "Der Ruf des Kuckucks" auf meiner Winter-Leseliste steht. Nun habe ich das Buch gelesen. Wollt ihr wissen, wie es mir gefallen hat?



Zunächst: Worum geht's?
Das schöne Topmodel Lula Landry stürzt vom Balkon ihres Luxus-Appartements in den Tod. Der Medienrummel ist groß, die Ermittlungen der Polizei werden genau unter die Lupe genommen, das Ergebnis: Selbstmord.
John Bristow, der Stiefbruder des Supermodels kann sich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben und beauftragt den Privatdetektiv Cormoran Strike, den Fall erneut zu untersuchen. Strike hat nach einem Einsatz in Afghanistan den Unterschenkel amputiert bekommen, ist hoch verschuldet und hat sich gerade von seiner Lebensgefährtin getrennt. Dem Privatdetektiv zur Seite steht dessen beherzte und tatkräftige Aushilfssekretärin Robin Ellacott. 
Die beiden tauchen ein in die Welt der Schönen und Reichen. Sie treffen auf Guy Somé, den Modeschöpfer, dessen Muse Lula war, ihren drogenabhängigen Freund und Musiker Evan Duffield und Lulas Familie, die Lula als kleines Mädchen adoptiert hat. Steht womöglich Lulas Suche nach ihrer leiblichen Mutter im Zusammenhang mit ihrem Tod? Welche Rolle spielt die junge Obdachlose, die angeblich mit dem Topmodel befreundet war? Entsprechen die Zeugenaussagen von Lulas Nachbarn tatsächlich der Wahrheit? Fragen über Fragen, die von Strike und Robin nach und nach beantwortet werden und langsam zur Lösung des Falles führen...

Wie war's?
Robert Galbraith alias Joanne K. Rowling liefert mit "Der Ruf des Kuckucks" einen klassischen englischen Rätselkrimi. Ich mag solche Krimis sehr und auch dieser hat mir gut gefallen. Strike und Robin sind ein interessantes, symphatisches und auf gewisse Weise charmant altmodisches Ermittlerpaar. Der Schreibstil ist flüssig, London sehr atmosphärisch und das Ende wirklich überraschend.
Klitzekleiner Wermutstropfen: die Geschichte braucht etwas, bis sie an Fahrt aufnimmt und es spannend wird und auch die Lösung des Falls ist vielleicht etwas zu weit hergeholt. Dennoch sind mir Strike und Robin bereits ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den neuen Fall der beiden, der Ende 2014 erscheinen soll.
Eine klare Leseempfehlung für alle Fans von beschaulichen Whodunit-Krimis.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Mein Leben auf der Baustelle...

Zurzeit besteht mein Leben aus Quellmörtel, Dämmwolle, OSB- und Gipskartonplatten.







(Vor fünf Monaten waren mir diese Begriffe noch fremd) OK, eigentlich ist das eher die Aufgabe meines Mannes! Ich schlage mich jedoch Woche um Woche mit der lästigen Frage rum, was koche ich heute für die Männer am Bau! Wer mich kennt, weiß wie gern ich das mache... An dieser Stelle möchte ich mich jetzt schon mal bei allen Helfern entschuldigen für das Essen was es bis jetzt gab und was es noch geben wird... Eine sehr schlaue Freundin, die ebenfalls am Bauen ist, gab mir diesen weisen Ratschlag: Man kaufe Kartoffelsalat, gebe ihn in eine Schüssel und garniere ihn mit Petersilie! Fast wie selber gemacht ;o) Wird wohl mein nächstes Essen. Nicht, dass ich zu faul wäre etwas Tolles zu kochen, jedoch lässt es sich mit kleinem Kind etwas schwierig gestalten. Ich gebe euch eine kleine Kostprobe: Aufstehen, Kind und mich fertig machen, frühstücken, Frühstück für den Bau vorbereiten, fürs Kind kochen und es füttern, Essen für den Bau vorbereiten, Kind ins Bett bringen, Essen an den Bau fahren, Kind wach, Kind füttern, Kaffee vorbereiten und an den Bau bringen habe ich eigentlich schon gegessen?.... Puh, danach bin ich erstmal platt, mein Sohn leider nicht! Der findet das ganze eher spannend und freut sich jedes Mal auf die netten Männer am Bau.
Neben all dem Stress den so ein Bau mit sich bringt, freue ich mich aber schon riesig auf die Phase der Inneneinrichtung! Da habe ich nämlich schon konkrete Vorstellungen von denen ich euch dann berichten werde :o)
Gibt es unter unseren Lesern vielleicht Leidensgenossen? Wie empfindet Ihr die Bauphase?

PS: Ich bitte dringend um gute Ideen für schnell zubereitetes "Bauessen"! 
Danke :o*

Sonntag, 5. Januar 2014

{5 am 5.} Vorsätze fürs neue Jahr



Neues Jahr, neues Glück. Wer kennt das nicht, zu Beginn eines neuen Jahres ist man voller Tatendrang, guter Vorsätze und Energie. So auch wir, daher hier unsere 5 Vorsätze für 2014.


Vorsätze von Kerstin B.: 
 
Als wir die Idee mit den Vorsätzen hatten, dachte ich zuerst, mir fällt nix ein da ich bis jetzt noch nie gute Vorsätze fürs neue Jahr hatte! Nach kurzem Überlegen sind mir dann doch so einige Dinge eingefallen, die man wohl als gute Vorsätze zählen kann ;o) und ich hätte bestimmt noch mehr gefunden...
  • Gelassenheit in allen Lebenslagen: wenn der Bau mal wieder stressig ist, das Kind mal wieder eine "Phase" hat... möchte ich mit etwas (wir wollen ja klein anfangen) mehr Gelassenheit an die Dinge rangehen.
  • Bauchmuskeltraining!!! Hört sich abgedroschen an, aber ich habe es leider nötig! Nach der Geburt meines Sohnes habe ich es nicht immer so regelmäßig mit der Rückbildungsgymnastik gehalten... das hab ich jetzt davon! Problemzone Bauch! Da muss was getan werden! Wo wir auch schon bei meinem nächsten Vorsatz wären:
  • Meinen Schokoladenkonsum und andere Ess-Ersatzbefriedigungen
    minimieren, sonst wird das mit dem flachen Bauch nix ;o)
            Ich frage mich nur, wer die ganze Schokolade jetzt essen soll!?
  • Einen Flohmarkt unter Freunden veranstalten und/oder eine Swap-Party schmeißen! Ich besitze mittlerweile soviel Deko, Küchenartikel, Klamotten... die ich nicht mehr nutze, die aber durchaus noch gut sind (lediglich meinem Geschmack nicht mehr entsprechen), dass ich glaube und hoffe Anderen geht es auch so!? Warum also nicht einfach mal eine Tauschparty veranstalten? Vielleicht freut sich ja eine Andere über meine Bluse die schon seit drei Jahren im Schrank hängt und noch nie getragen wurde!?
  • Ein neues Zeitschriftenabo muss her! Ich liebe Wohn- und Dekozeitschriften und habe auch schon ein Abo, aber von solchen Zeitungen kann man ja nie genug bekommen (zumindest ich) und da ich auch viele Ideen an euch weitergeben möchte, schadet so ein neues Zeitungsabo ja nicht!
    Könnt Ihr mir vielleicht eine empfehlen?


Vorsätze von Kerstin M.:

Mir ist es ähnlich ergangen, wie Kerstin B. Erst ist mir außer den klassischen Vorsätzen nicht wirklich etwas eingefallen, aber nach einigem Nachdenken sind die Ideen nur so gesprudelt. Hier sind sie also, meine Vorsätze für 2014:
  • Wieder mehr ins Kino gehen. Ich bin eigentlich eine leidenschaftliche Kinogängerin, aber dieses Hobby ist im vergangenen Jahr eindeutig zu kurz gekommen. Daher mein Vorsatz: mindestens alle zwei Monate ein Kinobesuch. Aktuell  auf meiner „Will-ich-unbedingt-sehen-Liste“: "Die andere Heimat" und "12 years a slave".
  • Meine Kochbücher nutzen! Ich besitze Unmengen an Kochbüchern, nutze sie aber fast nie, sondern koche Altbewährtes  oder Rezepte, die ich auf Blogs oder in Zeitschriften finde. Daher mein Vorsatz: Jeden Monat ein Rezept aus einem meiner Kochbücher testen. Zum Beispiel "Liebesapfel-Schafskäse-Tartes" (aus "Love to cook - Kochen mit Ravinder Bhogal) oder "Ausgebackene Zucchini mit Pinienkernsoße" (aus "Tapas - über 100 köstliche Gerichte"). Klingt doch einfach nur mmmhhhhh, oder?
    Alle Kochbücher, die nicht meinem Geschmacke entsprechen, werden Ende des Jahres verkauft, verschenkt oder gespendet.


  • Meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher) abarbeiten. Ja, diesen Vorsatz fasse ich jedes Jahr, schaffe es aber nie, mein Stapel wächst im Gegensatz noch an. Dieses Jahr werden keine neuen Bücher gekauft, bis die alten nicht gelesen sind (ähhh, so zumindest der Plan...)
  • Meine gesammelten Möbel aufarbeiten. Ich mag alte Möbel - vom Flohmarkt, vom Sperrmüll, aus dem Keller meiner Oma... . Mittlerweile hat sich auch schon so einiges angesammelt und 2014  möchte ich das eine oder andere Schätzchen mal ein bisschen auf- bzw. umarbeiten. Zum Beispiel dieses Schränkchen:
    Ursprünglich diente es meiner Mama mal als Schuhputzschränkchen, bis ich es aus dem Keller gerettet habe. Seitdem ist es mein treuer Begleiter und hat auch schon mehrere Umzüge mitgemacht. Nun verdient das ehemalige Schuhputzschränkchen mal ein neues Kleid oder was meint ihr? 
  •  Endlich mal nach Brügge fahren! Die belgische Stadt steht schon seit Jahren auf meiner "Reise-Wunschliste", aber bisher habe ich es nicht geschafft einmal hinzufahren. Daher: Brügge, ich komme!

So, das sind unsere guten Vorsätze für 2014. Was sind eure Vorsätze für das neue Jahr? Habt ihr überhaupt welche? Oder nehmt ihr euch nichts vor, weil man die meisten Vorsätze sowieso schon in der ersten Woche wieder bricht? ;-)

Wir werden berichten, wie es uns mit unseren Vorsätzen für 2014 ergangen ist! 

PS: Mit diesem Post sind wir übrigens bei der Aktion „Short Stories“ von Andrea und Bine dabei. Die beiden möchten mit „…Short Stories den Fokus auf das Schreiben lenken. Sich über ein Thema Gedanken machen, vielleicht wieder verwerfen und anschliessend formulieren. Nicht nur Bilder sprechen lassen, wie sie es 2013 mit color me happy gemacht haben, sondern mit Gedanken, Wörter, Texte eine Geschichte erzählen." 
Klingt doch gut, oder? Wir sind auf jeden Fall schon auf das nächste Thema gespannt und auch im nächsten Monat wieder mit dabei!

Samstag, 4. Januar 2014

Samstagskaffee #3

Nach einer Woche Pause sind wir bzw. ich, Kerstin M., heute wieder dabei beim Samstagskaffee von Ninja.
Nachdem wir gestern abend von unserem spontanen Kurzurlaub zurückgekommen sind - es war sooo schön und entspannend, kann ich jedem nur empfehlen spontan die Koffer zu packen und den Alltag einfach mal hinter sich zu lassen - lassen wir das Wochenende ruhig angehen. Wäsche waschen, einkaufen und auf die kommende Woche vorbereiten, wenn der Alltag uns wieder hat.
Ach ja, und unseren Weihnachtsbaum müssen wir leider schon entsorgen, da er kaum noch Nadeln hat.
Während ich meinen Milchkaffee genieße, kümmere ich mich ein wenig um den Blog, den ich in den letzten fünf Tagen ganz vernachlässigt habe, während Kerstin B. hier die Stellung gehalten hat.


Euch allen ein ruhiges und entspanntes Wochenende,
wünscht Kerstin M.

Freitag, 3. Januar 2014

Stark gegen Grippe...

... ist die altbewährte Hühnersuppe, denn das wusste schon meine Oma!
Mein Mann und ich kränkeln schon seit einiger Zeit etwas vor uns hin und da kam 
ich auf die Idee, mich an einer Hühnersuppe zu versuchen. Denn die Suppe soll entzündungshemmend wirken und hat zudem Vitamine, Zink und Eisen
zur Immunstärkung.
Ich war auch positiv überrascht, denn so schwer wie ich mir das vorgestellt hatte, ist so eine Hühnersuppe gar nicht! 


Ihr benötigt:

Bio- Suppenhuhn
Wasser
Suppengemüse + Petersilie
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer 


Zubereitung:

Das Huhn von innen und außen abspülen und in einen großen Topf geben. Soviel kaltes Wasser auf das Huhn geben, bis es bedeckt ist.
Das Suppengemüse und die Petersilie waschen, in Würfel schneiden und dazugeben.


Wenn das Wasser kocht, etwas Gemüsebrühe in die Suppe geben und zugedeckt (je nach Größe des Huhns) ca. 2,5 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Wie gesagt, super einfach und bis auf die Garzeit super schnell zubereitet!


Guten Appetit und allen von Grippe geplagten Lesern: Gute Besserung!!!
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